Rhein-Main Region

Region der Gesundheitswirtschaft im Herzen Europas

Die Rhein-Main-Region ist die zweitgrößte Metropolregion in Deutschland. Die Wirtschaft in diesem Großraum ist sehr stark international ausgerichtet und in ihrer Branchenstruktur besonders vielfältig. Der Ballungsraum Rhein-Main ist nicht nur wegen seines hohen Wirtschaftspotenzials, sondern auch wegen seiner sehr guten Infrastruktur attraktiv. Die Region im Herzen Europas gilt als Zentrum der Finanzdienstleistungen, als Verkehrsknotenpunkt und als Standort der Automobilindustrie. Obwohl immer schon ein Schwerpunkt der Pharmaindustrie, ist das gesundheitswirtschaftliche Profil der Region bisher eher schwach ausgeprägt.

Dabei hat eine Studie aus dem Jahr 2006 gezeigt, dass die Gesundheitswirtschaft in der Rhein-Main-Region bis 2020 eine um 5 Prozent höhere Wertschöpfung haben wird, als der Bundesdurchschnitt: 30 statt 25 Prozent Wachstum. Rhein-Main ist überdies Standort bedeutender Pharmaproduzenten wie Boehringer Ingelheim, Merz, Merck Darmstadt, Sanofi-Aventis und Stada. Bio- und Gentechnologie sowie Medizintechnik ergänzen dieses Profil mit überproportionalen Wachstumschancen. 14 Universitäten und Fachhochschulen, weitere private und öffentliche Hochschulen sowie zahlreiche Forschungsinstitute schaffen eine gute Wissensbasis für die Gesundheitswirtschaft in der Region und haben schon heute einen erheblichen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg und an der Lebensqualität in Rhein-Main. Mit Frankfurt, Mainz und Gießen/Marburg verfügt die Region über drei bedeutende Universitätskliniken. Letztere nimmt als erstes in private Trägerschaft übergegangenes Universitätsklinikum in ganz Deutschland eine Vorreiterrolle ein.

Seit ihrer Gründung im September 2006 will die Initiative „Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e. V. – Qualität und Wachstum für die Region“ die Akteure der Gesundheitswirtschaft in der Region besser vernetzen und auf diesem Weg Innovationen fördern. Die intensivere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Anwendung, stationärer und ambulanter Versorgung, Anbietern und Finanzierern, öffentlichen und privaten Trägern soll einen nachhaltigen Mehrwert schaffen. Als Netzwerk plant und realisiert die Initiative Tagungen, Kongresse und Workshops. Alle Aktivitäten werden von der wirtschaftlichen Seite in Angriff genommen. Das heißt, die Initiative greift Ideen der Mitglieder und der Branche auf, die je nach Relevanz und Tragfähigkeit in konkrete Projekte umgesetzt werden. Diese Ansätze unterstützt auch Alois Rhiel, Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, der die Schirmherrschaft der Initiative übernommen hat.

Zahlen, Daten und Fakten

Die Rhein-Main-Region umfasst sieben kreisfreie Städte und
18 Landkreise, die sich auf Teile der Bundesländer Hessen,
Rheinland-Pfalz und Bayern erstrecken.

Fläche: rund 15.000 km²

Einwohner: 5,5 Mio.

Forschung und Lehre:
14 Universitäten und Fachhochschulen, weitere private und öffentliche Hochschulen sowie zahlreiche Forschungsinstitute

Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft: 300.000

Initiative Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e. V.
100 Unternehmens- und persönliche Mitglieder aus Kliniken, Pharmaunternehmen, Medizintechnik, Krankenkassen, Beratungsunternehmen, Kommunen, Kammern und ambulanter ärztlicher Versorgung

Kontakt:

Initiative Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e. V.

Geschäftsstelle
August-Schanz-Str. 80
60433 Frankfurt a. Main

Tel.: 069 / 95 43 16 0
Fax: 069 / 95 43 16 25

info[at]gesundheitswirtschaft-rhein-main.de
www.gesundheitswirtschaft-rhein-main.de