Rhein-Main Region

Region der Gesundheitswirtschaft im Herzen Europas

Die Rhein-Main-Region ist die zweitgrößte Metropolregion in Deutschland. Die Wirtschaft im Ballungsraum Rhein-Main ist sehr stark international ausgerichtet und in ihrer Branchenstruktur besonders vielfältig. Im Herzen Europas gelegen, gilt die Region als Zentrum der Finanzdienstleistungen und Standort der Automobilindustrie sowie durch ihre sehr gute Infrastruktur als Verkehrsknotenpunkt. Mit bedeutenden Unternehmen in der Pharmabranche, Biotechnologie und Medizintechnik sowie den vier Universitätskliniken in Frankfurt, Mainz und Gießen/Marburg ist die Region aber auch in der Gesundheitswirtschaft stark aufgestellt. 14 Universitäten und Fachhochschulen, weitere private und öffentliche Hochschulen sowie zahlreiche Forschungsinstitute schaffen eine gute Wissensbasis für die Gesundheitswirtschaft und haben einen erheblichen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg sowie an der Lebensqualität in Rhein-Main.

Zahlen, Daten und Fakten

Die Rhein-Main-Region umfasst sieben kreisfreie Städte und
18 Landkreise, die sich auf Teile der Bundesländer Hessen,
Rheinland-Pfalz und Bayern erstrecken.

Fläche: rund 15.000 km²

Einwohner: 5,5 Mio.

Forschung und Lehre:
14 Universitäten und Fachhochschulen, weitere private und öffentliche Hochschulen sowie zahlreiche Forschungsinstitute

Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft: 340.000

Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main e. V.
170 Unternehmens-, Institutions- und persönliche Mitglieder, darunter Universitätskliniken, Krankenhäuser, Ärzte, Unternehmen der Branchen Pharma, Medizintechnik und Biotechnologie, Versicherungen, Beratungsunternehmen, Verbände, Kammern, Kommunen, Forschungseinrichtungen und Politiker

Kontakt:

Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main e. V.

Geschäftsstelle
August-Schanz-Str. 80
60433 Frankfurt a. Main

Tel.: 069 / 95 43 16 0
Fax: 069 / 95 43 16 25

info[at]gesundheitswirtschaft-rhein-main.de
www.gesundheitswirtschaft-rhein-main.de

Seit 2006 bildet die Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main eine Klammer für die vielfältige Branche der Gesundheitswirtschaft in der Rhein-Main-Region. Sie bietet eine Plattform für Kontakte und Kooperationen mit anderen Unternehmen und für den Dialog mit Politik und Verbänden. Hochkarätige Veranstaltungen für Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Verbänden gehören zum Herzstück der Aktivitäten. So dreht sich bei der jährlichen Frühjahrstagung alles um wichtige gesundheitspolitische Kernthemen der Branche. Mit den Parlamentarischen Abenden im Wiesbadener Landtag bietet die Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main ihren Mitgliedern die Möglichkeit zur Kontaktpflege mit der Landespolitik. Bei aktuellen Diskussionsrunden wie den medlounges rhein-main oder spannenden Fachtagungen werden Themen wie „Apotheke 2030“, „Medizinische Ethik“, „Fachkräftemangel“ und „Telemedizin“ diskutiert.

Studien und Projekte tragen konkret zur Entwicklung der Gesundheitsregion bei. So belegte eine 2006 gemeinsam mit der Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain vorgelegte Studie die hohen „Potenziale der Gesundheitswirtschaft in der Rhein-Main-Region“ und ihre Bedeutung als Wirtschaftsfaktor; eine Position, die jedoch durch fehlende Fachkräfte gefährdet ist, wie eine weitere, 2011 entstandene Studie, feststellte. Nun wirbt die Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main e.v. dafür, diese Entwicklung mit vereinten Kräften zu verhindern. Ein weiteres wichtiges Projekt war auch die konzertierte Aufklärungsaktion „Rhein-Main gegen den Schlaganfall“ von September 2010 bis Februar 2011. Deren Ziel war es, die Bevölkerung über Symptome des Schlaganfalls und die geeignete Hilfe aufzuklären. Initiatoren der Aktion waren die Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main e.v., die Dr.?Horst?Schmidt?Kliniken Wiesbaden, das Klinikum der Goethe-Universität Frankfurt/Main und das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim.

Anders als in vielen anderen Regionen Deutschlands wurde der Verein nicht von der Politik, sondern von Unternehmen gegründet, die damit im Sinne eines Corporate Citizenship auf eigene Kosten und ehrenamtlich Aufgaben der regionalen Wirtschaftsförderung übernommen haben. Ein aktiver Vorstand und Beirat garantieren die erfolgreiche Arbeit der Initiative.