Gesundheitsregion Carus Consilium Sachsen

Die Gesundheitsregion Carus Consilium Sachsen (CCS) verbindet inzwischen mehr als 600 Partner aus rund 200 Institutionen der Bereiche Forschung, Krankenversorgung, Gesundheitsvorsorge, Patientenvertretung, Wirtschaft und Politik. Die enge Zusammenarbeit mit allen Netzwerkpartnern und der Landesregierung Sachsen ist die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Arbeit der CCS.

Die Koordination liegt bei der gleichnamigen Managementgesellschaft Carus Consilium Sachsen GmbH, einem Tochterunternehmen des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus an der TU Dresden (UKD).

Vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden demografischen Wandels ist die Stabilisierung der medizinischen und pflegerischen Versorgung und die gleichzeitige Modernisierung des Gesundheitswesens eine der bedeutendsten sozialpolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre. Das Carus Consilium initiiert, steuert und koordiniert nachhaltige Konzepte zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung, gerade auch in Regionen abseits der noch immer zumeist gut versorgten Ballungsräume.

Die Vision der CCS GmbH ist die Versorgung der Bürger mit regelmäßiger Vorsorge, Beratung, Pflege und medizinischer Betreuung, um ihnen ein langes Leben mit guter Lebensqualität zu ermöglichen und das Auftreten unterschiedlicher regionaler Ergebnisqualität zu verhindern.

Erfolgreich sind wir darin, wenn es gelingt, Partner zu gewinnen und wichtige Interessensgruppen der Region einzubinden und zu motivieren. Die Carus Consilium Sachsen GmbH beschäftigt derzeit sechs qualifizierte Mitarbeiter.

In ihrer Projektarbeit unterstützt CCS unter anderen viele telemedizinische Programme, damit das universitäre Knowhow auch die Patienten der Region flächendeckend erreicht. Ein Beispiel dafür ist das Schlaganfall-Netzwerk - SOS-NET, in das zwölf Kliniken aus der Region eingebunden sind.

In Projekten zur telemedizinisch unterstützten Versorgung von Diabetes-Patienten, sollen die Kommunikation zwischen Arzt, Patienten und ihren Angehörigen sowie das Selbstmanagement und die Compliance von Diabetespatienten verbessert werden.

Der Weiterbildungsverbund Carus Consilium Sachsen hat es sich zur Aufgabe gemacht, in aktiver Zusammenarbeit mit teilnehmenden Praxen und Kliniken, junge Mediziner in der Facharztausbildung für die Allgemeinmedizin zu begeistern und auf die Tätigkeit als niedergelassener Hausarzt optimal vorzubereiten.

Des Weiteren unterstützt und fördert das Carus Consilium Sachsen in dem Modellprojekt Familiengesundheitspaten die gesundheitliche und soziale Entwicklung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren.

Im europäischen Universitätsklinika-Netzwerk Amicable Network of Academical Medical Centres in Europe – kurz AMiCE – werden auf europäischer Ebene gemeinsame Projekte der acht Mitglieds-Kliniken in den Bereichen medizinische Lehre, Forschung und Krankenversorgung initiiert und begleitet.

Derzeit im Aufbau ist eine zentrale Kommunikationsplattform für die Gesundheitswirtschaft in Sachsen. Die „Koordinierungsstelle Gesundheitswirtschaft für Sachsen“ soll den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik unterstützen und Verbindungen zu anderen Regionen der Gesundheitswirtschaft in Deutschland und im Ausland herstellen.

Die erfolgreiche Arbeit der Gesundheitsregion CCS profitiert nicht zuletzt von der Infrastruktur des Forschungsstandortes Sachsens. Neue Technologien, Innovationen und eine dichte Wissenschaftsinfrastruktur tragen auch zu einer erfolgreichen Entwicklung der sächsischen Gesundheitswirtschaft bei. Die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und -produkten steigt stetig. Besonders auch, wenn man die angrenzenden Branchen, die Güter und Dienstleistungen für die Gesundheitsversorgung produzieren, mit einbezieht. So findet im Freistaat Sachsen jeder achte Erwerbstätige auf dem Gesundheitsmarkt seine Beschäftigung. Die sächsische Gesundheitswirtschaft kann sich mittlerweile auf eine Vielzahl herausragender Standortvorteile stützen.

Von herausragender Bedeutung für die Arbeit der Gesundheitsregion CCS ist die enge Zusammenarbeit und die Unterstützung durch das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden. Das UKD ist nicht nur wegen einer exzellenten Krankenversorgung sondern auch als Ort der Grundlagen- und klinischen Forschung ein bedeutender Standortfaktor.

Schwerpunkte sind Bereiche der Onkologie, Neurodegenerative Erkrankungen und Diabetes, die ein herausragendes Renommee besitzen. Mit den Partnerstandorten des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung sowie der Deutschen Zentren für Diabetesforschung und für Neurodegenerative Erkrankungen gehen damit an drei von sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, von Dresden wichtige Impulse im Kampf gegen die großen Volkskrankheiten aus. Mit zahlreichen namhaften außeruniversitären Forschungseinrichtungen besteht eine enge Zusammenarbeit, darunter dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR).

 

Zahlen, Daten und Fakten

Die Region CCS erstreckt sich über den Bereich der Landesdirektion Dresden und gliedert sich in die Landkreise Bautzen, Görlitz, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die kreisfreie Landeshauptstadt.

Einwohner: 1,7 Mio.

Fläche: ca. 7.931 km²

Bevölkerungsdichte: ca. 208 Einwohnern je km²

Initiator: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, AöR, Dresden

Kontakt:

Carus Consilium Sachsen GmbH

Geschäftsführer: Dr. Olaf Müller
Fetscherstraße 74
01307 Dresden

Tel. +49 (0) 351 458 5040
Fax +49 (0) 351 458 4318

info@carusconsilium.de
www.carusconsilium.de