Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern

Eine Region auf dem Weg an die Spitze

Qualität und nochmals Qualität – mit dieser zentralen Forderung hat sich Mecklenburg-Vorpommern auf den Weg gemacht, das Gesundheitsland
Nr. 1 in Deutschland zu werden. Doch was so simpel und einprägsam klingt, ist in realitas eine politisch wie wirtschaftlich anspruchsvolle Kraftanstrengung, die Langstreckenkondition auf allen Ebenen erfordert. Dennoch sind die Chancen, unter der Dachmarke „Gesundheitsland“ mit qualitativ hochwertigen Produkten und Dienstleistungen an Zukunft zu gewinnen, gerade im Nordosten der Republik ausgezeichnet.

Die Natur ist Mecklenburg-Vorpommern quasi in die Wiege gelegt worden. Das Land verfügt über die natürlichen Wettbewerbsvorteile eines reizarmen Klimas und der intakten Landschaften von der Ostsee bis zur Seenplatte. Zum anderen gehört der Gesundheits- und Wohlfühlsektor des Landes mit seinen (Wellness-)Hotels sowie den 35 Krankenhäusern und 67 Rehabilitationskliniken zu den modernsten und leistungsfähigsten in Europa. Schon heute arbeiten landesweit 87.000 Menschen in der Branche, davon 61.000 im Kernbereich der Versorgung von kranken Menschen.

Im Jahr 2004 fiel der politische Entschluss, voll auf die Gesundheitswirtschaft zu setzen und sich dauerhaft als Gesundheitsland Nr. 1 in Deutschland zu etablieren. Seit 2005 gibt das Kuratorium Gesundheitswirtschaft mit Ministern, Hochschuldirektoren, Staatssekretären, Unternehmern, Kassen und anderen Akteuren die strategische Richtung vor. Seit März 2006 existiert ein offizieller Masterplan, der per Beschluss des Landtages durch ein eigens eingerichtetes BioCon Valley®-Projektbüro Gesundheitswirtschaft umgesetzt wird.

Mit 1 Mio. € Jahresbudget und zusätzlichen Projektmitteln managen die Gesundheitswirtschafts-Netzwerker bei BioCon Valley® den Strukturwandel. Ziel ist es, regionale Wertschöpfungsketten zu schaffen, die es vorher so nicht gab. In einem Kompetenznetz Orthopädie versorgt die Region etwa in- und ausländische Patienten mit neuen Hüftgelenken – von der Herstellung der Implantate bis zur Reha. In einem deutschlandweit einzigartigen Gemeinschaftsprojekt von BioCon Valley® und der Universität Greifswald erhebt das Transfer-Netzwerk Community Medicine bevölkerungsbezogene Gesundheitsdaten, um die gewonnenen Forschungsergebnisse für die Entwicklung neuer Produkte und Serviceangebote im Gesundheitswirtschaftsbereich nutzbar zu machen.

Dies sind nur einige Beispiele, die belegen, dass sich Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Jahren zu einem Vorreiter und Trendsetter auf dem Feld der Gesundheitswirtschaft entwickelt hat. Eine Bilanz des Erreichten wird alljährlich auf der „Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft“ in Rostock-Warnemünde gezogen.

Zahlen, Daten und Fakten

Fläche: 23.200 km²

Einwohner: 1,7 Mio. (Stand 12/2006)

Küstenlänge: 1.700 km Ostseeküste

Binnenseen: 2.028

Inseln:
u. a. Rügen, Usedom, Hiddensee, Poel, Riems, Halbinsel Fischland-Darß-Zingst

Anzahl der Kliniken:
35 Krankenhäuser, 67 Rehakliniken, rund 12.000 Betten

Kurorte:
58 staatlich anerkannte Kur- und Erholungsorte

Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft: 
rund 87.000, in der Saison rund 110.000

Hauptgestaltungsfelder gesundheitliche Prävention:
Gesundheitstourismus, Rehabilitation, Ernährung, Seniorenwirtschaft

Komplemetärfelder:
Biotechnologie, Hochleistungsmedizin und Forschungsschwerpunkte,
Neue Versorgungsformen

Universitäten: Rostock, Greifswald

Hochschulen: Wismar, Stralsund, Neubrandenburg

Besonderheiten:
Kuratorium für Gesundheitswirtschaft, Masterplan Gesundheitswirtschaft MV 2010, Projektbüro Gesundheitswirtschaft bei der BioCon Valley® GmbH, Nationale Branchenkonferenzen Gesundheitswirtschaft, Medical Wellness Kongress

Ortsgebundene Heilmittel:
u. a. Sole, Moor, Kreide, Meerwasser (Anwendungen: bspw. Thalasso, Kneipp, Klimatherapie)

Kontakt:

BioCon Valley® GmbH
Projektbüro Gesundheitswirtschaft

Andreas Szur
Friedrich-Barnewitz-Straße 8
18119 Rostock

Tel.: 0381 5196 4950
Fax: 0381 5196 4952

asz[at]bcv.org
www.bcv.org