Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen (NDGR) und  Verein zur Förderung eines Nationalen Gesundheitsberuferates (NGBR)  laden ein zu einem Ad-hoc-Workshop

Integration von Zuwanderern in die Gesundheitsberufe

Die Flüchtlingsbewegung nach Deutschland bringt einzigartige politische und soziale Herausforderungen mit sich. Zugleich können aus dem Zuzug von Migranten große gesellschaftliche Chancen erwachsen. Die Gesundheitsbranche kann dazu einen zentralen Beitrag leisten – wenn es gelingt,  einschlägig qualifizierten und interessierten Zuwanderern erfolgreiche Wege in die Gesundheitsberufe zu ebnen.

Gibt es Erfahrungen aus den vergangenen Jahren, wie Zuwanderer beruflich integriert wurden? Wie können Zuwanderer dazu beitragen, die vielerorts befürchteten Fachkräfteengpässe – insbesondere in Medizin und Pflege – zu überwinden? 

Die Einführung in die facettenreiche Thematik übernehmen:

  • Prof. Dr. Josef Hilbert, Geschäftsführender Direktor des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule, Vorsitzender des Netzwerks Deutsche Gesundheitsregionen
  • Prof. Dr. iur. Gerhard Igl, Universitätsprofessor a. D., Mitglied im Vorstand des Vereins zur Förderung eines Nationalen Gesundheitsberuferates
  • Ulrike Steinecke und Andreas Westerfellhaus, ZAB - Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen GmbH
  • Irena Angelovski, Inhaberin von komMedikus Hannover - Interkulturelle Kompetenz und Kommunikation im Gesundheitswesen
  • Detlef Friedrich, contec - Gesellschaft für Organisationsentwicklung mbH
  • Moderation
    Dr. Petra Rambow-Bertram, Kooperationsmanagement Klinikum Region Hannover GmbH, Vorstandsvorsitzende Gesundheitswirtschaft Hannover e.V., stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Netzwerks Deutsche Gesundheitsregionen

Gemeinsam mit Ihnen und unseren Experten wollen wir die Grundlagen für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt Gesundheitswirtschaft erörtern. Dabei sollen insbesondere die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Qualifikationserfordernisse ausländischer Arbeitnehmer und die Anforderungen an Arbeitgeber zur Sprache kommen.

Außerdem beabsichtigen wir, eine erste gemeinsame Positionsbestimmung in der öffentlichen Diskussion um die Potenziale von Zuwanderung vorzunehmen: Was sollten die Akteure der Gesundheitswirtschaft zur Integration von Zuwanderern beitragen? Wie müssen arbeitsmarktpolitische Programme ausgerichtet werden? Wie kann Engagement effektiv und effizient eingesetzt werden?

Diskutieren Sie mit – wir freuen uns auf rege Beteiligung!

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